10.02.2020 | Autor: Moritz Weissman | Lesedauer: 5 Minuten

Planen – Übergeben – Loslassen

Wie man den Nachfolgeprozess in familiengeführten Brauereien richtig steuert

10.02.2020 | Autor: Moritz Weissman
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Wenn der ältesten Familienbrauerei der Welt die Übernahme durch die 21. Generation bevorsteht, will das im Vorfeld gut geplant sein. Bei der 1447 gegründeten Brauerei Zötler hat Braumeister Niklas von seinem Vater Herbert 2018 den Staffelstab übernommen. Dabei haben seine Eltern keinen Druck ausgeübt, die Nachfolge anzutreten. Erst während seines Studiums hat sich der junge Bräu für die Übernahme entschieden und nennt als Grund seinen Vater als Vorbild, weil er „mit Freude und Enthusiasmus Familienunternehmer“ sei. Die Weichen für den Nachfolgeprozess wurden bereits fünf Jahre zuvor mit seinem Eintritt in den Betrieb gestellt, die Strategie mit einem externen Berater geplant und in einem Kreis von 15 Mitarbeitern eine Vision erarbeitet, nach der die Marke Zötler für Biergenuss und Biererlebnis steht und wirkt.

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09.12.2019 | Autor: Dr. Moritz Fehrer | Lesedauer: 4 Minuten

Kultur des Schweigens

Denkverbote in Familienunternehmen

09.12.2019 | Autor: Dr. Moritz Fehrer
Lesedauer: 4 Minuten

Würden wir direkt mit dem Begriff „Denkverbote“ konfrontiert werden, würden wir es natürlich ablehnen, sogar weit von uns weisen, aber sobald wir anfangen ehrlich miteinander zu sein, würden wir es uns eingestehen müssen: In den meisten Familienunternehmen gibt es eine Kultur des Schweigens.

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19.08.2019 | Autor: Dr. Moritz Fehrer | Lesedauer: 2 Minuten

Unfähige Nachfolger?

Große Erwartungen und große Verantwortung

19.08.2019 | Autor: Dr. Moritz Fehrer
Lesedauer: 2 Minuten

„Da ist er wieder, dieser junge Kerl im Porsche, mit dicker Uhr und seit kurzem auch noch Geschäftsführer. Wenn seinem Papa die Firma nicht gehören würde, dann wäre er nichts. Was hat er denn schon selbst geleistet, außer diesem Studium am Bodensee oder an dieser anderen Uni in den Weinbergen?“ – Kennen Sie solche Sätze oder Gedanken? Kein Wunder, sind es doch die häufigsten Vorurteile, mit denen sich junge Nachfolger aus Familienunternehmen auseinandersetzen müssen. Vorurteile? Ja, denn auch wenn es Ausnahmen geben mag, die meisten jungen Unternehmensnachfolger kommen ihrer familiären, wirtschaftlichen und sozialen Verantwortung sehr wohl nach.

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12.12.2018 | Autor: Maximilian Beisl | Lesedauer: 5 Minuten

Angeheiratete Familienmitglieder

Eine bedeutende, doch bisher unerforschte Spezies

12.12.2018 | Autor: Maximilian Beisl
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Im Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung von Familienunternehmen standen bisher zumeist die aktiven bzw. geschäftsführenden Familienmitglieder, in jüngerer Zukunft vermehrt auch die passiven Eigentümer. Für diese Gruppen wurde in der Vergangenheit detailliert untersucht, wie diese die wirtschaftliche Leistung eines Familienunternehmens beeinflussen. Stark vernachlässigt wurde bisher die Gruppe der nicht im Unternehmen operativ tätigen Familienmitglieder ohne Beteiligung. Diese Gruppe umfasst angeheiratete Familienmitglieder, also die Ehe- bzw. Lebenspartner der aktiven/passiven Gesellschafter bzw. Unternehmensnachfolger.

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17.09.2018 | Autor: Philipp Boxleitner | Lesedauer: 3 Minuten

Generationenübergang wie aus dem Bilderbuch?

17.09.2018 | Autor: Philipp Boxleitner
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Der paradox formulierte Satz des Kybernetikers Heinz von Foerster „Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden“ soll hier als Ausgangspunkt für die Betrachtung typischer Paradoxien in Familienunternehmen dienen. Erfolgreiche Familienunternehmen sind in der Lage Entscheidungen zu treffen, die weder richtig noch falsch sind. Sie konzentrieren sich auf das Ausloten möglicher Optionen und das Eröffnen weiterer Denkräume, statt auf die Suche nach „der einen“ Wahrheit.

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