28.08.2020 | Autor: Maximilian Beisl | Lesedauer: 5 Minuten

Unsichtbar, unterschätzt & unbezahlt

Weissman-Studie „Der Einfluss passiver Ehepartner in Familienunternehmen“

28.08.2020 | Autor: Maximilian Beisl
Lesedauer: 5 Minuten

Sie sind ständig dabei und doch oft unsichtbar, sie engagieren sich für das Familienunternehmen und werden dafür oft nicht bezahlt, sie sind am Unternehmen nicht beteiligt und haften häufig doch persönlich – kurzum sie sind „mittendrin“ statt „nur dabei“. Die Rede ist von angeheirateten, nicht operativ tätigen Familienmitgliedern. Dieser Personenkreis leistet oft einen enormen Beitrag für Unternehmen, Unternehmer/innen und Familie. Es ist jedoch nur wenig über ihn bekannt, oft erscheint auch der Zugang zu dieser Gruppe verschlossen. So sind bisher nur wenige Publikationen über passiv tätige Ehepartner veröffentlicht worden; selbst wenn über diese Gruppe berichtet wurde, so wurden die Angeheirateten nicht persönlich nach ihren Auffassungen und Meinungen befragt – man sprach über sie, aber nicht direkt mit ihnen.

Weissman & Cie. bringt in Kooperation mit der Universität Passau mit der qualitativen Studie „Der Einfluss passiver Ehepartner in Familienunternehmen“ mehr Licht in diese „Black Box“. Die Studie beleuchtet die Frage, ob und wie angeheiratete Familienmitglieder Unternehmen und Unternehmer beeinflussen und falls ja, welche Motivatoren und Gründe ausschlaggebend für ihr Verhalten sind. Die Autoren wollten herausfinden, welche Hebel und Ansatzpunkte Familienunternehmern und Beratern offenstehen, um das volle Potential dieser Gruppe zum Vorteil von Unternehmen, Unternehmer und Familie zu nutzen. Dafür wurden insgesamt zehn Interviews mit angeheirateten Familienmitgliedern geführt, die durch ihre Offenheit einen tiefen Einblick in ihr persönliches Lebensumfeld, in dem Familie und Unternehmen in einer Wechselbeziehung stehen, gewährten.

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23.06.2020 | Autor: Dr. Moritz Fehrer | Lesedauer:

Nachfolge in Familienunternehmen

23.06.2020 | Autor: Dr. Moritz Fehrer
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Dr. Moritz Fehrer und Maximilian Schalk, selbst Nachfolger in mittelständischen Familienunternehmen in 5. bzw. 2. Generation, diskutieren in dieser Videoreihe Fragen rund um die Nachfolge, die sich viele Unternehmer und ihre Nachfolger häufig nicht zu stellen trauen, geschweige denn diese laut zu beantworten.

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26.05.2020 | Autor: Dr. Moritz Fehrer | Lesedauer: 3 Minuten

Steueroptimierte Vermögensübertragung in Krisenzeiten

Chancen für Familienunternehmer

26.05.2020 | Autor: Dr. Moritz Fehrer
Lesedauer: 3 Minuten

Die momentane Krisensituation betrifft uns alle, branchen- und industrieübergreifend. Ein paar wenige Unternehmen in Deutschland werden von der Krise profitieren, für die meisten anderen ist Corona nun einmal einfach nur das, was es ist: eine Krise. Oft haben wir in der Vergangenheit gehört, dass Krisen auch Chancen bedeuten. Diese Sichtweise fällt vielen von uns angesichts der vor uns liegenden Aufgaben und Unsicherheiten sehr schwer. Es gibt jedoch diese Chancen und wir sollten sie nicht ungenutzt lassen. Eine einfache aber dennoch sehr richtungsweisende Chance ist die Unternehmensnachfolge in Angriff zu nehmen.

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10.02.2020 | Autor: Moritz Weissman | Lesedauer: 5 Minuten

Planen – Übergeben – Loslassen

Wie man den Nachfolgeprozess in familiengeführten Brauereien richtig steuert

10.02.2020 | Autor: Moritz Weissman
Lesedauer: 5 Minuten

Wenn der ältesten Familienbrauerei der Welt die Übernahme durch die 21. Generation bevorsteht, will das im Vorfeld gut geplant sein. Bei der 1447 gegründeten Brauerei Zötler hat Braumeister Niklas von seinem Vater Herbert 2018 den Staffelstab übernommen. Dabei haben seine Eltern keinen Druck ausgeübt, die Nachfolge anzutreten. Erst während seines Studiums hat sich der junge Bräu für die Übernahme entschieden und nennt als Grund seinen Vater als Vorbild, weil er „mit Freude und Enthusiasmus Familienunternehmer“ sei. Die Weichen für den Nachfolgeprozess wurden bereits fünf Jahre zuvor mit seinem Eintritt in den Betrieb gestellt, die Strategie mit einem externen Berater geplant und in einem Kreis von 15 Mitarbeitern eine Vision erarbeitet, nach der die Marke Zötler für Biergenuss und Biererlebnis steht und wirkt.

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