19.02.2019 | Autor: Julian van der Linden | Lesedauer: 2 Minuten

Einhorn, Du fabelhaftes Tier!

Wo sind die Unicorns von heute zu finden – und die von morgen?

19.02.2019 | Autor: Julian van der Linden
Lesedauer: 2 Minuten

Es gibt ja sehr unterschiedliche Gründe sich für Einhörner zu interessieren: Bei der jungen und sehr jungen Generation geht es eher um das Fabelwesen, in den letzten Jahren ist das Tier – oftmals quietschbunt – auch auf Kleidung und Accessoires aufgetaucht (wird aber wohl derzeit von Flamingos oder wahlweise Lamas verdrängt) und natürlich in der Wirtschaftspresse.

Autor Julian van der Linden Projektleiter

Da werden mitunter auch Märchen erzählt, aber wenn es um die „Unicorns“ geht, dann ist das schon eine Schlagzeile wert. So hat sich gleich zum Jahresanfang N26 aus Berlin in die Riege der Unicorns eingereiht, also derjenigen Start-ups, die aufgrund von Investments mit einem Unternehmenswert von über 1 Milliarde $ bewertet werden.

Diese Start-ups sind selten – aber ihre Population wächst! So sind im Jahr 2018 weltweit 112 Start-ups in den Kreis der Einhörner aufgestiegen. Zum Ende Januar 2019 zählt der Branchendienst CBInsights global 310 Unicorns – netterweise stellen die Kollegen auch gleich eine anschauliche Landkarte zur Verfügung, in welchen Märkten sich die meisten Fabelwesen tummeln. Werfen Sie ruhig einen Blick darauf, ich bin mir sehr sicher, dass Sie dabei auf neue und Ihnen bislang unbekannte Namen stoßen werden.

Bei einer anderen Prognose lasse ich anderen den Vortritt: Wer sind die nächsten Unicorns? Ehrlicherweise die deutlich spannendere Frage – mit recht unterschiedlichen Antworten, je nachdem, wen man fragt. CBInsights hat zusammen mit der New York Times in 2015 bereits einmal die Prognose hinsichtlich 50 zukünftiger Unicorns gewagt und bei wirklich erstaunlichen 48% richtig gelegen! Die Neuauflage dieser Einhorn-Prognose gibt es bereits.  Außer dem Team von Contentful aus Berlin steht leider kein weiteres deutsches Start-up auf der Liste (und überhaupt nur 3 Start-ups aus Europa).

Kein Problem – fragen wir ein anderes Orakel: Die Investoren-Plattform Tech Tour bescheinigt dafür gleich 12 deutschen Start-ups das Potential zur Milliardenbewertung. Eine von beiden Prognosen wird sich als Märchen entpuppen, die Suche nach den Einhörnern bleibt also spannend!

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